
Zum ersten Mal in Bremen:
Vertreter von Scientology und der Bremischen Evangelischen Kirche diskutierten an einem Tisch.
Bremen (BB) - Zum „Stadtgespräch“ trafen sich Helmut Langel (Pastor St. Remberti-Gemeinde und Sektenbeauftragter in Bremen), Frank Busch (Öffentlichkeitsbeauftragter Scientology Hamburg) und Holger Helming (Pastor der Gemeinde C3 - Christian City Church Bremen).
Die Vertreter der verschiedenen Glaubensrichtungen stellten sich den kritischen Fragen der Moderatorin Anneke ter Veen. Darunter zum ersten Mal ein offizieller Sprecher von Scientology.
Es wurden nicht nur allgemeine Auffassungen zu Glaubensthemen erörtert. Auch stellten sich Fragen dazu, wie kompromisslos man sich einer religiösen Gemeinschaft anschließen kann, was mit Aussteigern passiert und wie diese Organisationen aufgebaut sind. Zum Ende der 45-minütigen Sendung erlangte die kontroverse Diskussion ihren Höhepunkt. Die Sendezeit ließ es nicht zu, entscheidende Kritikpunkte detaillierter zu beleuchten. Wir entschieden uns für einen zweiten Teil! Die Gäste waren an einer Weiterführung der Debatte interessiert und erklärten sich zu einer Folgesendung „Stadtgespräch“ bereit. Auch in dieser weiteren Talkrunde ergaben sich verblüffende Aussagen, geschickte Gesprächsverläufe und eine starke Kommunikation, die über das gesprochene Wort hinausging.
Dem Zuschauer wird nicht entgehen, dass auch bei geschulten Rhetorikern mit einem gefestigten Glauben an ihre Sache, Unsicherheiten bleiben.
Verpassen Sie nicht das „Stadtgespräch“ zum Thema „Sekten – Fanatischer Irrglaube oder neue Formen der Religion?“ Teil 1 und Teil 2 am 11. und 12. November, jeweils um 19:00 Uhr auf center.tv.



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