Er wurde von Rainer Werner Fassbinder als Schauspieler entdeckt und wirkte in mehreren seiner Filme mit. In den 1980er und 1990er Jahren spielte Kaufmann auch in den ZDF-Serien Derrick und Der Alte. Am 27. November 2002 wurde Kaufmann wegen eines von ihm gestandenen Mordes an seinem Steuerberater zu 15 Jahren Haft verurteilt. Mit diesem falschen Geständnis wollte Kaufmann seine verstorbene Ehefrau decken, die für diese Tat drei Erfüllungsgehilfen gedungen hatte. Nachdem die tatsächlichen Täter verurteilt worden waren, kam Kaufmann wieder auf freien Fuß. Er widerrief sein Geständnis und erreichte eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Am 26. Januar 2005 wurde er von der 8. Strafkammer des Landgerichts Augsburg freigesprochen.Kurz nach seiner Haftentlassung gab ihm Johann Kresnik eine neue Chance und engagierte Kaufmann für seine Bremer Inszenierung „Die zehn Gebote“. Für diese Rolle zog er von München nach Bremen. 2006 spielte Kaufmann die Rolle des „Bruder Tuck“ im Musical „Robin Hood“, das in Bremen und München aufgeführt wurde. 2007/2008 spielte er die Rolle im Berliner Schillertheater. In der Screwball-Komödie Mord ist mein Geschäft, Liebling drehte Kaufmann zusammen mit Bud Spencer und den deutschen Comedians Rick Kavanian, Christian Tramitz und Axel Stein. Die Dreharbeiten dafür starteten am 15. Oktober 2007 in Berlin. Er spielt die Rolle eines Mafiabosses. Am 15. April 2008 wurde Kaufmann in der Castingshow Bully sucht die starken Männer! unter ansonsten weitgehend unbekannten Kandidaten als prominenter Überraschungsbewerber vorgestellt. Es wurde in der Sendung gezeigt, dass er für die Rolle des Faxe abgelehnt wurde, jedoch das Angebot bekam, die Rolle des Bösewichts „Der schreckliche Sven“ im gleichen Film zu übernehmen und nahm dieses auch an. Kaufmann war tatsächlich spontan zu dem Casting gekommen, wurde aber zeitlich vorgezogen. - Kurz danach besucht der Wahlbremer Anneke ter Veen im Stadtgespräch und berichtete von seinen Vorbereitungen auf die neue Rolle.



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